Diese Seite benutzt Cookies zur besseren Visualisierung. Die Benuntzung der Cookies wird durch Weiterverwendung bestätigt OK

Rückgabe einer aus dem Archäologischen Nationalmuseum in Parma gestohlenen und in Niedersachsen gefundenen Goldmünze

Datum:

08/09/2021


Rückgabe einer aus dem Archäologischen Nationalmuseum in Parma gestohlenen und in Niedersachsen gefundenen Goldmünze

Rückgabe einer aus dem Archäologischen Nationalmuseum in Parma gestohlenen und in Niedersachsen gefundenen Goldmünze

Am 3. September fand im italienischen Generalkonsulat in Hannover die Zeremonie zur Rückgabe der im Juli 2009 aus dem Archäologischen Nationalmuseum von Parma gestohlenen Goldmünze statt. An der Zeremonie nahmen der Generalkonsul Giorgio Taborri, Florentine Kutscher, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, und Sabine Johannsen, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, teil, sowie eine Delegation des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege, bestehend aus Präsidentin Christina Krafczyk, den Beamten Arnd Hünke und Herbert Pötter, und Vertretern der lokalen Presse. Nach 12 Jahren wurde die Münze "Magnus Maximus" an ihren rechtmäßigen Eigentümer - die Italienische Republik - zurückgegeben.

Der "Magnus Maximus - Münze von Trier" ist ein Goldstück, das zwischen 383 und 388 in Trier (Augusta Treverorum) geprägt wurde. Er scheint durch ganz Europa gereist zu sein, bevor er im Februar 2018 in Niedersachsen zum Verkauf angeboten wurde. Dank der hervorragenden Arbeit der italienischen Polizeibehörden, von Interpol, des Bundeskriminalamtes, der Staatsanwaltschaft Osnabrück und des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege ist die Münze nun wieder zu Hause.

Während der Übergabezeremonie betonte Staatssekretärin Johannsen insbesondere die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit bei der Sicherstellung der rechtmäßigen Eigentümer von illegal gestohlenen Gütern, vor allem wenn diese von besonderem historischem und künstlerischem Wert sind, während Generalkonsul Taborri allen Beteiligten dankte und die Bedeutung der Kooperation, Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen den beiden Ländern hervorhob, die auch im Bereich des Kulturgutschutzes wieder einmal hervorragende Früchte getragen hat.


350